HAUS DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE

Berlin / 1998

1. Preis Wettbewerb

Nahe dem Lützowplatz wählte der Verband der Deutschen Bauindustrie den Standort für einen Neubau. Die streng symmetrische Straßenfassade mit grün-grauem Betonwerkstein und bündigen Glaslamellen vor den zurückgesetzten Fenstern spiegelt die konstruktive Struktur des Gebäudes nach außen wider, ebenso wie die nach Süden gerichtete Hoffassade mit horizontal verschiebbaren Faltläden aus Metall.

Die Glaslamellenfassade zur Kurfürstenstraße gewährt einen hohen Lärmschutz und ermöglicht eine natürliche Belüftung der Räume. Die verschiebbaren Elemente der Hoffassade gewähren den nach Süden notwendigen Sonnenschutz. Der über den Eingang zugängliche Bereich der äußeren Lobby als großzügiger Ausstellungsbereich symbolisiert den Bezug zur Öffentlichkeit. Die Lage der inneren Lobby und der Sitzungsräume zum Garten bietet die Voraussetzung für unterschiedliche repräsentative Veranstaltungen.

Der Innenausbau ist vom warmen Ton des Kirschholzes geprägt. Gustav Lange gestaltete den rückwärtigen Gartenhof mit gleichmäßig aus Natursteinwänden strömendem Wasser und grünen Inseln mit japanischen Kirschen und schuf einen Ort der Ruhe und Besinnung.

BAUHERR:

Verband der Dt. Bauindustrie

BAUZEIT:

1996-1998

BAUVOLUMEN:

3.500 m² BGF

ENTWURF:

LP 2-8 Architekten Schweger + Partner Schweger Reifenstein Kohl Schneider Meyer