Hochschule HAWK

Hildesheim / 2010

Endrunde Realisierungswettbewerb

Ein gemeinsamer Hochschulcampus als räumliche Konzentration im Bereich Hohnsen/Goschentor/Weinberg soll wirtschaftliche und inhaltliche Synergien bewirken und wird die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in ihrer Leistungsfähigkeit und in ihrem Profil stärken. 

Das Gelände, außerhalb der mittelalterlichen Stadt gelegen, wurde ursprünglich vom Kloster landwirtschaftlich genutzt, dann teilweise in einen englischen Landschaftspark umgewandelt und als städtisches Krankhausgelände zuerst mit Pavillons und in jüngerer Zeit mit Neu- und Anbauten zu einer komplexen Krankenhausanlage.

Im Zuge der Neuordnung besteht die Chance, wieder den Landschaftspark als Thema für Hochschulcampus und städtisches Wohnen zu betonen.  Dabei soll das klare Ordnungs- und Durchgangsprinzip überlagert werden von den Grünraumqualitäten des Landschaftsgartens. Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen und weitere, die eine langfristige Nutzbarkeit für Hochschulzwecke erlauben, werden ergänzt durch Neubauten, die alt und neu in einen maßstäblichen Kontext einbinden und den Campus als Kommunikationsort für Hochschule und Stadt öffnen.

Der zentrale Komplex des Krankenhauses wird transformiert und mit neuen Erschließungsspangen im Norden und am zentralen Platz gefasst. Diese neuen Erschließungs- und Kommunikationsspangen bieten Freiräume zur Interaktion für Informationen und Ausstellungen, die auch zur Öffentlichkeit hin die Aktivitäten der Hochschule darstellen.

40.000 m² BGF
ASP Architekten Schneider Meyer Partner