LVA - DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG

Hamburg / 2003

1. Preis Wettbewerb

Der Entwurf transformiert die Morphologie der Landschaft mit ihren eingestreuten, klar definierten Ereignissen, wie den zahlreichen Seen und der Trabrennbahn, die wie Inseln in der städtischen Textur liegen, in klar gefasste, geschützte Innenbereiche, die ihre eigene Atmosphäre und Identität entfalten.

Das stadträumliche Gefüge der Baukörper spannt einen Vorplatz auf, der eine angemessene und repräsentative Eingangsgeste für die Landesversicherungsanstalt formuliert.

Der Sitz der neuen LVA-Hauptverwaltung an der ehemaligen Trabrennbahn Farmsen ist eine gläserne, leichte Architektur mit zurückhaltender Präsenz. Als kraftvolle Großform bezieht sich das Gebäudekarree auf den Maßstab der umgebenden Landschaft und der Rennbahn. Die Diagonale weist den Weg zum Parkplatz, der vorerst die Grundfläche des zweiten Bauabschnitts einnimmt. Die ebenfalls diagonal eingesetzte, matrixartige Flachbebauung gliedert den Innenraum des Gevierts in fünf lärmgeschützte Gartenhöfe. Die gläserne Doppelfassade, durch einzeln öffenbare Lüftungsklappen individualisiert und Wetter und Vegetation spiegelnd, wirkt der Monumentalisierung des voluminösen sechsgeschossigen Baukörpers entgegen.

LVA Deutsche Rentenversicherung
2000 – 2003
46.000 m²
LP 1-9 Architekten Schweger + Partner Schweger Reifenstein Schneider Kohl Meyer