KUNSTMUSEUM

Wolfsburg / 1994

1. Preis Internationaler Wettbewerb

Das Museum wird als Stadtloggia thematisiert, die mit ihrem weiten dominierenden Dach verschiedene Aktivitäten überspannt und den Stadteingang Süd im Spannungsfeld zwischen dem Theaterbau von Hans Scharoun und dem Kulturzentrum von Alvar Aalto markiert. Es ist als Abfolge von Räumen unterschiedlicher Identität konzipiert. Es versteht sich zugleich als neutrale Hülle, als Rahmen und Hintergrund für das auszustellende Werk.

Die Museumsbauten der vergangenen Jahre setzten den Akzent entweder eindeutig auf die Sammlung oder die Ausstellung. Eine Mischnutzung, wie sie in Wolfsburg verlangt war, hat prototypischen Charakter; vergleichbare Modelle gibt es bisher nicht.

Der Oberlichthimmel lenkt Zenitlicht über Mikroraster in die Ausstellungshalle und bietet eine neue Tageslicht-Kunstwahrnehmung. Bei Nacht ist das Kunstmuseum Wolfsburg ein Gefäß des Lichtes, das zu schweben scheint.

BAUHERR:

Kunststiftung Volkswagen

BAUZEIT:

1992-1994

BAUVOLUMEN:

13.900 m² BGF

ENTWURF:

LP 1-5, 6-9 tw. Architekten Schweger + Partner Schweger Reifenstein Schneider Kohl Meyer